Glossar
Behandlungsbedarfsgrad
Der Behandlungsbedarfsgrad ist eine Zahl von 1 bis 5, die zeigt, wie schwer eine Fehlstellung von Zähnen oder Kiefer ist. Er entscheidet, ob die gesetzliche Krankenkasse die Behandlung bezahlt.
- Begriff
- Behandlungsbedarfsgrad
- Stand
- 4. Oktober 2026
Was dahinter steckt
Die Praxis ordnet den Grad einem Befund im KIG-Schema zu und trägt ihn in den Behandlungsplan ein. Es gibt nur fünf Grade, keine Zwischenwerte. Jede der elf KIG-Gruppen nutzt diese Skala. Nicht jede Gruppe kennt aber jeden Grad. Die Gruppe A etwa hat nur Grad 5. Die Gruppe T hat weder Grad 4 noch Grad 5.
Grad 1 und 2 gelten als normal oder vor allem als Frage des Aussehens. Dafür zahlt die Kasse nicht. Erst ab Grad 3 übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten. Dazu muss die Behandlung vor dem 18. Geburtstag beginnen. Fragen Sie die Praxis, welcher Grad im Behandlungsplan steht.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Richtlinie für die kieferorthopädische Behandlung, Anlage 1: Schema zur Einstufung des kieferorthopädischen Behandlungsbedarfs (KIG), Gemeinsamer Bundesausschuss,
Einsatz von Sprachmodellen
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Stand dieser Angaben: 4. Oktober 2026.