Für eine feste Zahnspange, die Sie ganz selbst bezahlen, nennen weder Krankenkassen noch Zahnärztekammern oder Verbraucherzentralen einen Preis. Die Zahlen im Internet stammen aus Werbung. Den Betrag für Ihren Fall nennt der Kostenplan, den die Praxis vor der Behandlung schreibt.
Für Extras zahlen viele Familien dazu, etwa für zahnfarbene Brackets, besondere Drahtbögen oder eine Zahnreinigung. In einer Umfrage der Verbraucherzentralen von 2017 kamen dafür meist 500 bis 2.000 Euro zusammen. 28 Prozent der befragten Eltern bekamen Angebote über 2.000 Euro.
Eine Recherche von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung kam auf rund 1.000 Euro im Durchschnitt, gezahlt von etwa 80 Prozent der Familien. Die Extras sind freiwillig. Die Zahnspange der Kasse muss auch ohne sie ausreichen.
Eine feste Zahnspange tragen Kinder meist drei bis vier Jahre, danach kommt der Retainer. So nennt es die AOK.
Die Praxis legt die Einstufung kurz vor Beginn der Behandlung fest und nimmt dafür die Fehlstellung mit dem größten Bedarf. Der Rechner arbeitet mit der Einstufung, die Sie eingeben. Er stellt sie nicht fest und ersetzt keine Untersuchung.